Torsten Eil, Pianist

Klavierunterricht

Klavierunterricht mit System, musikalischer Tiefe und individuellem Konzept

Klavierunterricht bedeutet für mich weit mehr, als gemeinsam Stücke einzustudieren.

Mein Ziel ist es, Dir Schritt für Schritt die Fähigkeiten zu vermitteln, die Du brauchst, um Musik selbstständig zu verstehen, sinnvoll zu üben und musikalisch überzeugend zu gestalten.

Dazu gehören eine sichere und natürliche Klaviertechnik ebenso wie Klangvorstellung, Stilkenntnis, Harmonielehre, musikalischer Ausdruck und ein systematischer Umgang mit dem eigenen Üben.

Denn langfristiger Fortschritt entsteht nicht dadurch, immer neue Stücke zu spielen.

Er entsteht, wenn Du verstehst, wie Klavierspiel funktioniert.

Was guten Klavierunterricht ausmacht

Viele Klavierschüler kennen das Problem: Man übt viel, aber manches bleibt trotzdem unsicher. So manche Stelle funktioniert zu Hause, bricht aber beim Vorspiel plötzlich zusammen. Technische Schwierigkeiten tauchen bei jedem neuen Stück wieder auf.

Oft liegt das nicht an mangelndem Talent oder zu wenig Fleiß.

Es fehlt vielmehr an einer klaren Methode.

Deshalb geht es in meinem Unterricht nicht ausschließlich darum, Fehler zu korrigieren. Mir ist wichtig, dass Du verstehst, warum etwas funktioniert – und warum etwas anderes nicht funktioniert.

So lernst Du mit der Zeit, Schwierigkeiten selbst zu analysieren und Lösungen zu finden.

Guter Unterricht macht den Schüler zunehmend selbstständig.

Individuelle Zielsetzung

Jeder Schüler bringt andere Voraussetzungen, andere musikalische Interessen und andere Ziele mit.

Deshalb gibt es bei mir keinen Unterricht nach einem starren Schema.

Wir entwickeln gemeinsam einen Unterrichtsweg, der zu Deinem Spielniveau, Deinen musikalischen Interessen und Deinen persönlichen Zielen passt.

Dabei kann der Schwerpunkt beispielsweise liegen auf:

  • dem Aufbau einer soliden Klaviertechnik
  • der Verbesserung bereits vorhandener technischer Fähigkeiten
  • der musikalischen Gestaltung von Werken
  • einem tieferen Verständnis von Harmonielehre und musikalischen Strukturen
  • freies Klavierspiel und Improvisation
  • effizienteren Übemethoden
  • der Erweiterung deines Repertoires
  • der Vorbereitung auf Vorspiele oder Konzerte
  • der Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen
  • oder ganz einfach darauf, mit größerer Sicherheit und Freude Klavier zu spielen

Gerade erwachsene Schüler haben häufig sehr unterschiedliche Voraussetzungen.

Manche beginnen erstmals mit dem Klavierspiel. Andere kehren nach zwanzig oder dreißig Jahren wieder zum Instrument zurück. Wieder andere spielen seit vielen Jahren auf einem bereits hohen Niveau und möchten bestimmte technische oder interpretatorische Fragen gezielt vertiefen.

Der Unterricht wird entsprechend individuell aufgebaut.

Die 5 Säulen

Klaviertechnik verstehen statt Bewegungen kopieren

Technik ist kein Selbstzweck. Eine gute Klaviertechnik soll ermöglichen, dass Du Deine musikalischen Vorstellungen möglichst unmittelbar am Instrument umsetzen kannst.

Dabei geht es nicht darum, möglichst komplizierte Bewegungsregeln auswendig zu lernen. Vielmehr entwickeln wir ein Verständnis dafür, welche Bewegungen für bestimmte technische Aufgaben sinnvoll sind.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Fingertechnik
  • Armgewicht
  • Rotation
  • Bewegungen aus Handgelenk und Unterarm
  • Akkord- und Oktavtechnik
  • Sprünge
  • Tonleitern und Arpeggien
  • Triller und Verzierungen
  • Legato und Staccato
  • Repetition
  • unterschiedliche Anschlagsarten
  • Koordination beider Hände

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einem möglichst ökonomischen und entspannten Bewegungsablauf.

Viele technische Probleme entstehen nicht dadurch, dass ein Schüler zu wenig Kraft besitzt, sondern dadurch, dass Bewegungen unnötig kompliziert oder mit zu großer Spannung ausgeführt werden.

Technik soll deshalb nicht nur „funktionieren“. Sie soll sich möglichst natürlich anfühlen.

Musikalischer Ausdruck und Interpretation

Musik lebt von Spannung und Entspannung, von Klangfarben, Phrasierung, Artikulation, Rhythmus, Dynamik und musikalischer Richtung.

Deshalb beschäftigen wir uns im Unterricht intensiv mit Fragen wie:

  • Warum beginnt eine Phrase genau hier?
  • Wohin entwickelt sie sich?
  • Welche Stimme ist gerade wichtig?
  • Wie verändert die Harmonik den Charakter einer Passage?
  • Wie unterscheiden sich Artikulation und Klangvorstellung bei Bach, Mozart, Beethoven, Chopin oder Brahms?
  • Und wie entsteht aus einer korrekten Wiedergabe tatsächlich eine musikalisch überzeugende Interpretation?

Du lernst, nachvollziehbar musikalische Entscheidungen selbst zu treffen.

Harmonielehre direkt am Klavier

Harmonielehre gehört für mich selbstverständlich zum Klavierunterricht.

Denn wer versteht, was harmonisch in einem Stück geschieht, lernt und hört Musik anders.

Du erkennst beispielsweise:

  • Tonika, Subdominante und Dominante
  • Kadenzen
  • harmonische Spannungen
  • Sequenzen
  • Modulationen
  • Akkordumkehrungen
  • typische harmonische Modelle
  • formale Zusammenhänge

Dieses Wissen ist keineswegs nur theoretisch. Es ist das Vokabular und die Grammatik der Musik.

Es erleichtert das Auswendiglernen, verbessert das Vom-Blatt-Spiel, macht musikalische Entwicklungen verständlicher und hilft Dir, Phrasen sinnvoller zu gestalten.

Harmonielehre wird deshalb möglichst direkt mit dem Repertoire verbunden, das Du gerade spielst.

Sinnvoll und effizient üben

Ein großer Teil des Fortschritts entsteht natürlich zwischen den Unterrichtsstunden. Deshalb gehört die Frage „Wie übe ich?“ zu den wichtigsten Themen überhaupt.

Viele Schüler verbringen viel Zeit am Klavier, ohne diese Zeit optimal zu nutzen.

Im Unterricht lernst Du deshalb unterschiedliche Übestrategien kennen.

  • schwierige Stellen sinnvoll zerlegen
  • Fehlerursachen erkennen
  • Bewegungsabläufe isoliert trainieren
  • langsam üben, ohne dabei falsche Bewegungsmuster einzuüben
  • rhythmische Varianten verwenden
  • Hände getrennt sinnvoll einsetzen
  • kleine Abschnitte stabilisieren
  • Gedächtnis und musikalisches Verständnis verbinden
  • Tempo systematisch aufbauen
  • schwierige Stellen dauerhaft absichern

Konkrete Hilfestellung zu den einzelnen Übemethoden findest du auch in dem eigens von mir dazu entwickelten Übetagebuch, das du dir kostenlos herunterladen kannst.

Repertoire

Der Schwerpunkt meines Unterrichts liegt auf der klassischen Klavierliteratur. Besonders intensiv beschäftige ich mich mit Musik des Barock, der Wiener Klassik und der Romantik.

Je nach Spielniveau können Werke von Komponisten wie Bach, Scarlatti, Soler, Haydn, Mozart, Cimarosa, Clementi, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Chopin, Schumann, Brahms, Grieg, Glinka, Liszt, Debussy, Lyadow, Rachmaninow und vielen weiteren – auch teils wenig bekannten - Komponisten Teil des Unterrichts sein.

Die Auswahl der Stücke erfolgt gemeinsam. Dabei berücksichtigen wir sowohl Deine musikalischen Interessen als auch die Frage, welche Werke für Deine weitere Entwicklung besonders sinnvoll sind.

Erwachsene lernen anders

Was die Wissenschaft sagt

Lernen Kinder wirklich besser als Erwachsene? Die Wissenschaft sage NEIN. Erwachsene lernen ANDERS. Und genau darauf sollte guter Klavierunterricht eingehen. Der alte Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ unterschätzt unsere Fähigkeit, ein Leben lang Neues zu lernen.

Unser Gehirn bleibt auch im Erwachsenenalter veränderungs- und lernfähig. Diese sogenannte Neuroplastizität ermöglicht es uns, neue Fähigkeiten zu erwerben und bestehende Verbindungen durch Lernen und Üben zu festigen. Für den Einstieg ins Klavierspiel ist es deshalb auch nach der Kindheit nicht zu spät.

Allerdings macht es einen Unterschied, welche Grundlagen Du mitbringst. Wer als Kind bereits ein Instrument gespielt hat, kann beim Wiedereinstieg an frühere Erfahrungen anknüpfen. Beginnst Du ohne musikalische Vorkenntnisse, müssen Notenschrift, Tastatur und Bewegungsabläufe zunächst vertraut werden. Diese erste Phase kann Geduld verlangen. Sie sagt jedoch wenig darüber aus, welche Fortschritte später möglich sind.

Denn mit jeder sicher gelernten Grundlage entstehen neue Möglichkeiten, Zusammenhänge zu erkennen. Hier können Erwachsene ihr bewusstes, logisches Denken nutzen: Neues lässt sich mit Bekanntem verbinden, eine Regel aus einem Beispiel ableiten und eine vertraute Struktur in einem anderen Stück wiederentdecken.

Genau deshalb nimmt die Harmonielehre in meinem Unterricht einen wichtigen Platz ein. Eine Passage aus zwanzig einzelnen Tönen erscheint zunächst vielleicht unübersichtlich. Erkennst Du darin gebrochene Akkorde und eine vertraute harmonische Wendung, bekommt sie eine nachvollziehbare Ordnung. Das hilft dir, Noten leichter zu erfassen, sicherer auswendig zu spielen und musikalisch überzeugender zu gestalten.

Mein Unterricht mit Erwachsenen setzt deshalb gezielt auf Verstehen, Verknüpfen und praktisches Anwenden. Wir legen tragfähige Grundlagen und erschließen die musikalischen Zusammenhänge unmittelbar an Deinen Stücken. Durch bewusstes Wiederholen werden diese Erkenntnisse nach und nach auch am Instrument selbstverständlich.

Wie läuft eine Unterrichtsstunde ab?

Eine Unterrichtsstunde ist kein festes Ritual. Der konkrete Ablauf richtet sich danach, woran Du gerade arbeitest.

Typischerweise beschäftigen wir uns mit einem oder mehreren Werken aus Deinem aktuellen Repertoire. Dabei betrachten wir technische Schwierigkeiten ebenso wie musikalische Gestaltung, Harmonik, Phrasierung, Stilistik und Übestrategien.

Manchmal arbeiten wir sehr detailliert an wenigen Takten. Manchmal betrachten wir ein ganzes Werk. Manchmal steht eine technische Frage im Mittelpunkt. Und manchmal führt eine Stelle im Stück zu einer grundsätzlichen Frage der Harmonielehre oder Interpretation.

Diese Verbindung verschiedener Bereiche ist bewusst gewollt. Denn musikalisches Lernen funktioniert am besten, wenn Technik, Theorie und Interpretation zu einem harmonischen Ganzen verbunden werden.

Ist der Unterricht für dich geeignet?

Der Unterricht eignet sich besonders für Menschen, die Musik ernst nehmen und mit Freude lernen möchten. Gleichzeitig passt nicht jeder Unterricht zu jedem Schüler — und das ist völlig in Ordnung.

Der Unterricht ist geeignet

Willkommen sind:

  • Engagierte Erwachsene, auch Anfänger mit echtem Interesse an klassischer Musik
  • Kinder und Jugendliche ab etwa 10 Jahren, die bereits mehrere Jahre Klavierunterricht hatten
  • Fortgeschrittene Klavierschüler, die ihr Spiel systematisch verbessern möchten
  • Schüler, die musikalischen Ausdruck, Technik und Theorie miteinander verbinden wollen
  • Menschen, die gut strukturierte Inhalte schätzen
  • Lernende, die ein hohes Spielniveau erreichen möchten
  • Schüler, die Inspiration, Klarheit und musikalische Tiefe suchen

Besonders gut passt der Unterricht zu dir, wenn du bereit bist, regelmäßig zu üben und dich tiefgründig mit Musik auseinanderzusetzen.

Eher nicht geeignet

Der Unterricht ist eher nicht geeignet, wenn du …

  • jünger als 10 Jahre bist
  • vor allem Jazz oder Pop spielen willst
  • ohne Noten und ohne Harmonielehre Klavier spielen lernen willst
  • keine Bereitschaft hast, regelmäßig zu üben
  • einfach so weitermachen möchtest wie bisher

Torstens Unterricht richtet sich an Schüler, die wachsen wollen — musikalisch, technisch und künstlerisch.

Preise

Einzelstunde

Eine Unterrichtseinheit zu 45 Minuten

75,00 €

pro Unterrichtseinheit

Vertrag

Wöchentlich eine Unterrichtseinheit zu 45 Minuten, 36 Einheiten pro Jahr

162,00 €

monatlich

Übetagebuch Gratis Download